Geschichte der Sklaverei
  Stuttgart 21: Grüne verteidigen Nazi-Bahnhof
 

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Stuttgart 21: Grüne verteidigen Nazi-Bahnhof

 

 

 

Von den Grünen angeführt wenden sich seit 2010 zahlreiche Anwohner von Stuttgart und Umgebung gegen den teilweisen Abriss und Neubau des Hauptbahnhofes Stuttgart. Pikantes Detail: Der Architekt des abzureißenden Bahnhofes ist Paul Bonartz, der in den 1930er Jahren künstlerischer Berater (!) des hochrangigen Nazis Fritz Todt ist: Todt ist seit 1933 Leiter des Baus der Reichsautobahnen, ab 1934 zusätzlich Leiter des Nationalsozialistischen Bundes deutscher Technik, sowie 1938 Gründer der „Organisation Todt“, die im Dritten Reich Zwangsarbeiter für den Bau von Rüstungsprojekten einsetzt, und schließlich ab 1940 Reichsminister für Bewaffnung und Munition. Der Stuttgarter Bahnhofsbau von Paul Bonatz sieht dementsprechend aus: Der Bahnhof enthält Einflüsse von Ritterburgen und Walhall, so der Architekt von Stuttgart 21, Christoph Ingenhoven, und war mir bei einer Besichtigung unmittelbar als nationalsozialistisch beeinflusstes Bauwerk ersichtlich. (Auch das Projekt Stuttgart 21 will nicht den gesamten m. E. auf Grund seines Äußeren und seiner Geschichte abrissreifen Bahnhof beseitigen, sondern den Zentralflügel des Baus von Bonatz erhalten und unter diesem einen unterirdischen Durchgangsbahnhof bauen, einer Katakombe ähnlich.)

Das Engagement der Grünen für den von Bonatz gebauten Bahnhof zeigt deutlich, dass diese Partei auf ihrer Wanderung von links nach rechts inzwischen an einem Platz angekommen ist, wo sie nationalliberal geworden ist, und, ebenso wie die Nationalliberalen der Weimarer Republik, Deutsche Volkspartei (DVP) und Deutschnationale Volkspartei (DNVP), mit nationalsozialistischen Strömungen Bündnisse eingeht. Genauer: Die Grünen zeigen durch ihre Parteiname für die Erhaltung gerade dieses Bahnhofes (!), dass sie so inzwischen zum nationalsozialistischen Bündnisumfeld gehören und versuchen von solchen politischen Neigungen dieser Art, die in der Bevölkerung in Deutschland leider relativ weit verbreitet sind, zu profitieren. Deutsche und ausländische Gegner des Nationalzialismus in Deutschland müssen sich deswegen darauf einstellen, die Grünen nicht mehr als Verbündete anzusehen.

 
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